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1893
Die Straßenbahn im Bergischen Land ist bereits Geschichte. Die erste Straßenbahn dieser Region wurde als Pferdebahn auf normalspurigen Gleisen am 10. April 1874 zwischen Elberfeld und Barmen eröffnet. Die Erschließung der Täler und Höhen mit ihrer vielseitigen Industrie erforderte die Einrichtung von Schmalspurlinien mit einer Spurweite von 1 Meter. Die erste Meterspurbahn dampfte 1890 von Wermelskirchen nach Burg, die erste »Elektrische« fuhr am 9. Juli 1893 in Remscheid. In den folgenden Jahren wurden in zahlreichen großen aber auch mittelgroßen Städten Straßenbahnbetriebe gegründet. Sie trugen über Jahrzehnte die Hauptlast im innerstädtischen, zum Teil aber auch im Überlandverkehr. Erwähnt seien hier die Überlandlinien im Recklinghäuser Vest. Die auf die Förderung und den Ausbau des Individualverkehrs ausgelegte Verkehrspolitik in den 50er, 60er und 70er Jahren führte vielerorts zu einem Rückzug der Straßenbahn. So stellte z.B. 1970 die letzte Straßenbahn auf Meterspur, 1987 die letzte Straßenbahn auf Normalspur in Wuppertal den Betrieb ein; kleinere Straßenbahnbetriebe wie z.B. Remscheid, Ennepetal und Soligen trennten sich schon in den späten 50er und 60er Jahren von der Straßenbahn. Nur der Oberleitungsbus in Solingen erinnert noch an den elektrischen Personennahverkehr im Bergischen Land.
Angesichts des Niedergangs des Schmalspurnetzes gründeten begeisterte Straßenbahn- und Heimatfreunde im Jahre 1969 den Verein »Bergische Museumsbahnen e. V.«. Die Museumsstrecke ist ein Teil der Verbindung zwischen Wuppertal und Solingen - seit 1900 geplant, 1914 von der Barmer Bergbahn gebaut und bis 1969 in Betrieb. Quelle:
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