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14. Juli 1925
Das Problem der Besetzung des Rheinlands nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags und die als unrechtmäßig empfundene nachträgliche Besetzung von Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort (1921) und des Ruhrgebiets (1923) hat die Bevölkerung in den 20er Jahren permanent beschäftigt und in Unruhe versetzt. Der Friedensvertrag sah eine Besatzungszeit von 15 Jahren vor, die von den Alliierten beliebig verlängert, aber auch verkürzt werden konnte. Auf einen solchen schnelleren Abzug gingen alle Bemühungen des deutschen Außenministers Stresemann hin. Noch als Reichskanzler hatte er den Kampf gegen die Ruhrbesetzung abgebrochen und sich seitdem auf dem Verhandlungswege bemüht, dem französischen Nachbarn Zugeständnisse abzuringen. Sein Erfolg: noch während der Vorverhandlungen zur Konferenz von Locarno wurde die Besetzung des Ruhrgebietes beendet. Fast gleichzeitig erfolgte die Freigabe der Städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort und vor Ende des Jahres 1925 wurde die erste Besatzungszone am Rhein, die Kölner Zone, geräumt. Der Youngplan legte dann die weitere Räumung des Rheinlandes fest: Bis zum 30. Juni 1930 wurde die ganze Region freigegeben - fünf Jahre vor der im Versailler Vertrag festgesetzten Frist. siehe auch: Einmarsch der Wehrmacht ins Ruhrgebiet 1936 Literatur: |
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