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19. April 1927 Die Geschichte des Düsseldorfer Flughafens begann mit der Landung eines Zeppelins auf der Golzheimer Heide in Düsseldorf im Jahr 1909. Der Erste Weltkrieg verhinderte im folgenden den Bau des Flughafens. Erst 1925 konnten die Arbeiten beginnen. Die Eröffnung erfolgte offiziell am 19. April 1927. Die Einweihung leitete der Oberbürgermeister Robert Lehr. Im September wurde die Flughafengesellschaft ins Leben gerufen. Die Luft Hansa AG, 1926 in Berlin gegründet, bot nun von Düsseldorf Flüge nach Berlin, Hamburg und Genf an. Ein Flug nach Köln dauerte 20 Minuten. Zunächst konnten pro Flug nur sechs bis acht Personen befördert werden. Mit der Junkers G24 konnten dann schon neun Passagiere und drei Besatzungsmitglieder mitfliegen und mit der "Tante Ju" stieg die Personenanzahl auf 15 bis 17. Bei Inlandsflügen durfte jeder 10 Kilo, bei Auslandsflügen 15 Kilo mitnehmen. Zum Lärmschutz wurde noch Ohrenwatte empfohlen. Die Fluggäste saßen in zwei einsitzigen Reihen und am Bord gab es ein Trocken-WC und einen Waschraum. Im ersten Jahr wurden 900 Starts und Landungen mit 1600 Passagieren verzeichnet. Bis 1936 steigerte sich die Zahl der Starts und Landungen auf 1162. Rasch entwickelte sich Düsseldorf durch den Flughafen zu einer bedeutenden Stadt. 1936 nahm die Rheinstadt den 13.Platz in der Randordnung der deutschen Flughäfen ein. Köln lag an vierter Stelle, an zehnter folgte Essen/Mülheim. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Flughafenanlage von Bomben schwer beschädigt und brannte am Heiligen Abend im Jahr 1944 nieder. Die Briten bekamen nach der Zoneneinteilung das neu gegründete Land Nordrhein-Westfalen zugesprochen und besetzen den Flughafen. Der erste Passagierverkehr der Nachkriegszeit setzte erst 1949 wieder ein. Am 25. März landete das erste Zivilflugzeug, eine zweimotorige DC-3, und am 4. April begann erneut der Linienverkehr der British European Airways. Ein Jahr darauf, im Dezember 1950, übergab die britische Verwaltungsmacht den Flugplatz wieder der deutschen Verwaltung. Die Idee einen NRW-Großflughafen für Köln und Düsseldorf zu errichten wurde von Konrad Adenauer nicht befürwortet. 1959 brach auch in Düsseldorf das Düsenzeitalter an. Der Flugverkehr wandelte sich. Zu den Linienflügen kamen Charterflüge hinzu und auch eine größere Zahl an Passagieren konnten jetzt transportiert werden. Der Düsseldorf Airport rangierte derzeit nach Frankfurt an zweiter Stelle, europaweit auf Rang 13 und weltweit an Position 46. Durch eine Brandkatastrophe im April 1996 geriet der Flughafen in Düsseldorf in die Schlagzeilen. 17 Menschen starben und 88 wurden verletzt. Nach dem Unglück wurde der Flugplatz saniert. Zu den wichtigsten Erneuerungen gehört der neue Terminal, der am 1. Juli 2001 in Betrieb genommen wurde. Allein in den Brandschutz wurden um die 200 Mio. Mark investiert. Heute zählt der Düsseldorfer Flughafen zu den sichersten Airports der Welt. Bis zum Frühjahr 2003 werden noch die Bauarbeiten fortgesetzt. Insgesamt werden für den Umbau und Neubau 1,2 Milliarden Mark veranschlagt. Ina Schaefer |
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