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Neuss in der Nachkriegszeit 2


Die notdürftig von Schutt geräumte Adolf-Hitler-Straße (heute Krefelder Straße) in Neuss vom Bahnhof aus gesehen, links der Marienkirchplatz, rechts die Kapitelstraße.

Nach dem Ende des Zwieten Weltkrieges lagen in Deutschland viele Industrieanlagen und die Großstädte in Schutt und Asche. Der Zerstörungsgrad lag in vielen Städten vorallem auch am Niederrhein bei über 80%.

1946 Stadtplanung in Nordrhein-Westfalen

 

 

 

 


Blick vom Turm des Quirinus-Münster in Neuss über die durch Bombardierung und Artilleriebeschuß angericheten Zerstörungen am Markt.

Möglichst schnell sollten die Straßen vom Schutt befreit werden, damit der Verkehr in der Innenstadt wieder normal fließen konnte. Die Aufräumarbeiten wurden von der amerikanischen Besatzung und den örtlichen Verwaltungen organisiert.

 

Etwa 30 % der Wohn- und Betriebsgebäude in Neuss waren während der zehn Großangriffe zerstört worden. Nur 189 Wohnungen waren von den ehemals 7.100 von 1939 unbeschädigt geblieben. Über 1250 waren total zerstört und etwa die gleiche Anzahl wies einen Zerstörungsgrad von 60 % auf.

Der Neusser Marktplatz im Winter 1944/45.

 


 

 

 

 


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