 |
 |
 |
 |
| |
|
|
Die Kölner Klosterfrau
Das Symbol mit den drei Nonnen im gotischen Spitzbogen ist eines der
bekanntesten Markenzeichen in Deutschland. Nur wenige aber wissen,
welche interessante Geschichte sich hinter dem Symbol und dem Namen
Klosterfrau verbirgt, denn es hat "die" Kölner Klosterfrau
wirklich gegeben. |
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
1775 Geburt von Maria Clementine Martin |
| |
|
|
|
| |
 |
|
Maria Clementine Martin, die Gründerin
des Hauses Klosterfrau, wird 1775 in Brüssel, der damaligen Hauptstadt
der "Österreichischen Niederlande", als Tochter des
tirolischen königlich-kaiserlichen Offiziers Johann Heinrich
de Martin und seiner Gemahlin Christine, geb. von Mergenthal, geboren. |
| |
Maria Clementine Martin
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
1789 Sturm auf die Bastille |
| |
|
|
|
| |
 |
|
Maria Clementine Martin ist gerade
14 Jahre alt, da bricht in Paris die Revolution aus. Mit dem Sturm
auf die Bastille setzt eine Entwicklung ein, die nicht nur für
den Lebensweg des jungen Mädchens, sondern für ganz Europa
weitreichende Folgen haben sollte. |
| |
|
|
|
| |
|
|
1792 Eintritt ins Kloster |
| |
|
|
|
| |
|
|
Maria Clementine Martin tritt in das
Kloster St. Anna in Coesfeld ein. Sie ist 10 Jahre Ordensschwester
in der Krankenpflege. Im Auftrag des Ordens reist sie zu benachbarten
Klöstern, wo ihre heilkundliche Hilfe gebraucht wird. Durch ihre Arbeit
in der Klosterapotheke und ihr Interesse an der Pflanzenheilkunde
wird es ihr möglich, alte Rezepturen zu verbessern bzw. neue |
| |
Altes Heilpflanzenbuch
|
|
Arzneien zu entwickeln. Durch diesen
enormen Wissensschatz geprägt, entsteht der "echte Melissengeist",
eine einzigartige Kombination aus 13 Heilpflanzen. |
| |
 |
|
Doch es bleibt ihr nicht lange vergönnt in der behüteten Atmosphäre
des Klosters zu verweilen, da die napoleonischen Kriegswirren ganz
Europa erfassen. Napoleon läßt alle Klöster auflösen und Maria Clementine
Martin muß sich nun im weltlichen Leben behaupten. |
| |
Melissenblatt
|
|
|
| |
|
|
|