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  Historie des Duisport
1900-1905
  Duisburg beginnt den Bau eines groß angelegten Hafens in der Rheinaue bei Neuenkamp. Ruhrort plant ebenfalls die Ausweitung der Hafenanlagen.
   
1905
  Wettbewerb führt zum Zusammenschluß der Duisburger und Ruhrorter Häfen. Am 1. Oktober bilden der Ruhrfiskus und die Stadt Duisburg eine Gesellschaft, die "Verwaltung der Duisburg-Ruhrorter Häfen". Zum gleichen Zeitpunkt wird der Zusammenschluß der Stadt Duisburg mit den Städten Ruhrort und Meiderich wirksam. Duisburg stellt den Bau der Hafenanlage in der Rheinaue ein.
 
   
 
1903- 1908
  Anlage des Hafenkanals mit den Hafenbecken A, B und C sowie des Bahnhofs "Duisburg-Ruhrort-Hafen neu". Der Hafenkanal dient darüber hinaus als Zufahrt zu dem seit 1906 im Bau befindlichen Rhein-Herne-Kanal.
 
   
 
1914
  Der ovale Inselhafen wird zum Teil, der Schleusenhafen ganz zugeschüttet. Anschluß der Häfen an das westdeutsche Kanalnetz durch Fertigstellung des Rhein-Herne-Kanals. Bau des Vinckekanals.
 
   
 
1918
  Dezember, Rhein-Ruhr-Hafenbetriebsverein e. V. gegründet.
 
   
1926
  Am 29. September werden die öffentlichen Häfen der Interessen- und Betriebsgemeinschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die "Duisburg-Ruhrorter Häfen AG". Eingebracht werden die staatlichen Häfen in Ruhrort, die städtischen Häfen in Duisburg und die ehemals der Bahn gehörenden Häfen in Hochfeld und Ruhrort. Anteilseigner sind zu zwei Dritteln Preußen und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.
 
   
 
1851- 1926
  Mit Beginn der Industrialisierung, dem Kohlebergbau und dem Bau der Hüttenwerke am Rhein werden die werkseigenen Hafen - und Umschlagplätze auf der Duisburger Reede angelegt zur Versorgung mit Rohstoffen und zum Abtransport der verschiedenartigen Erzeugnisse.
 
   
1945
  Die Häfen und ihre Anlagen sind weitgehend verwüstet, das Versorgungsnetz zerrissen und die Brücken gesprengt. Provisorische Instandsetzung von Umschlaganlagen zwecks Versorgung der Bevölkerung.
 
   
1950- 1965
  Beseitigung der Kriegsschäden und Wiederaufbau. Umstrukturierung der Häfen infolge des Übergangs von Kohle auf Mineralöl; Ölinsel, Schrottinsel und Kohleninsel entstehen. Durch gezielte Bergbaumaßnahmen werden die Hafenbecken in Ruhrort abgesenkt zum Ausgleich der Rheinsohlenerosion im Hafen.
1968 Zuschüttung des Kaiserhafens zu zwei Dritteln, ferner des Hellinghafens und des Zollhafens.
 
   
 
1968
  Zuschüttung des Kaiserhafens zu zwei Dritteln, ferner des Hellinghafens und des Zollhafens.
 
   
1978- 1980
  Bau der "Neue Schleuse Duisburg-Meiderich" zum Rhein-Herne-Kanal, am 07.11.1980 wird die Schleuse dem Verkehr übergeben.
   
1982
  Zuschüttung des Nordhafens Hochfeld.
 
   
 
1983
  Der Vinckekanal wird ausgebaut. Probeweise Einführung der Schubschiffahrt mit sechs Leichtern. Aufkommen modernster Fluss-See-Schiffe für Stückgut, Container und Trailer.
 
   
1984
  Offizielle Einweihung des ersten Container-Terminals DeCeTe und der Roll-on/Roll-Off-Anlage. Die Ruhrkohle nimmt auf der Kohleninsel eine neue Verladeanlage in Betrieb.
 
   
1987
  Die renovierte Ruhrschleuse nimmt ihren Betrieb auf. Die alte Schleuse I in Meiderich wird abgebrochen. Die Sechser-Schubfahrt auf dem Rhein wird vom Parlament der Niederlande genehmigt. 27. Mai: Inbetriebnahme des "Rhein-Ruhr-Terminal" im Parallelhafen.
 
   
 
1988
  Am 28. Februar Ruhrgebietskonferenz beim Bundeskanzler. Intensive Bemühungen um die Genehmigung eines Freihafens in Duisburg.
 
   
 
1989
  Ein Bahnhof für den kombinierten Verkehr mit Anschluß an die Nord-Süd-Magistrale durch die "Südkurve" wird geplant. Das Gesetz zur Errichtung neuer Freihäfen und zur Änderung des Zollgesetzes tritt am 1. August in Kraft. Am 21. September Grundsteinlegung zum Freihafen im Nordhafen Ruhrort.
 
   
 
1990
  Im Südhafen entsteht eine zweite wasserüberspannende Lager- und Verladehalle. 10. Juli, Gründung der DFL Duisburger Freihafen GmbH, der heutigen DFL Freihafen GmbH. 7. Oktober, Verlegung des ersten Schienenstücks als Grundstein für den kombinierten Ladungsverkehr. Am 23. November feierliche Einweihung des Duisburger Freihafens, des ersten Freihafens im Binnenland. Richtfest des Logistic-Centers Kaßlerfeld.
 
   
 
1991
  Der Freihafen nimmt planmäßig am 2. Januar seinen Betrieb auf.
 
   
 
1992
  Eröffnung des Bahnhofs für den kombinierten Verkehr am Ruhrorter Südhafen
 
   
 
1993
  Ausbau des Ruhrorter Südhafens (bis 1996)
 
   
 
1994
  Bau der 3. Halle im Freihafen
 
   
1995
  Umgestaltung des Südufers am Ruhrorter Südhafen zur unmittelbaren Anbindung des Bahnhofs für den kombinierten Verkehr an den Schiffsverkehr
   
1996
  Beginn der Verfüllung des letzten Drittels des Kaiserhafens bis zur Kaiserhafenbrücke; Erwerb der Duisburger Kupferhütte (21 ha)
 
   
 
1997
  Gründung der p.a.d Port Agency Duisburg GmbH, einer 100prozentigen Tochter der Duisburger Hafen AG, zur Verbesserung des Standortmarketings; Bau des PCD Packing-Center Duisburg zum seemäßigen Verpacken hochwertiger Güter; zweite Baustufe zur Verfüllung des Kaiserhafens bis zum Vinckekanal
 
   
1998
  15.September: Gründung der Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH, Erwerb von 215 ha des ehemaligen Krupp-Hüttenwerks in Rheinhausen; 22. Dezember: Gründung der Logport-Logistic-Center Duisburg GmbH zur Entwicklung und Vermarktung des Krupp-Geländes; Inbetriebnahme eines Importkohleterminals der RAG AG auf der Kohleninsel in Ruhrort
 
   
 
1999
  Ansiedlung der Firma New Wave, Tochter der japanischen Großreederei NYK, auf dem Logport-Gelände; Inbetriebnahme des ECT Duisburg Terminals, des 3. Containerterminals in Duisburg;
Bau der vierten Lagerhalle im Duisburger Freihafen; Abschluß der Verfüllung des Kaiserhafens und Geländegewinn von 24 ha; Vertragsunterzeichnung mit Interspe Hamann Group und des britischen Logistikunternehmens P&O zur Ansiedlung auf dem Logport-Areal
 
   
2000
  2. Februar: Besuch Bundeskanzler Gerhard Schröder und NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement auf dem Logport-Gelände; Gründung einer Gesellschaft zum Bau und Betrieb des DIT Duisburg Intermodal Terminals bei Logport
1. März: Umbennung der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG in Duisburger Hafen AG unter der neuen Dachmarke duisport.
 
   
 
   
 
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