| 1632 |
im Verlaufe des
30jährigen Krieges (1618-1648) belagert und erobert der berüchtigte
General Pappenheim die Stadt; in der Folgezeit sinkt Dortmund
in seiner Bedeutung auf eine kleine Ackerbürgerstadt hinab |
| 1742 |
letztmalig leistet
die Stadt einem neuen Kaiser (Karl VII.) ihre Huldigung und
bittet um Bestätigung ihrer Rechte und Pflichten als Freie Reichsstadt |
| 1803 |
die Reichsstadt
verliert ihre Reichsfreiheit; im Reichsdeputationshauptschluß
wird Stadt und Grafschaft Dortmund an den Fürsten Wilhelm von
Oranien-Nassau als Entschädigungsland übertragen; ca. 4500 Einwohner
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1808 /
1809
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Besetzung der Stadt
durch die Franzosen, Eingliederung in das Großherzogtum Berg,
Hauptstadt des Ruhrdepartements; ca. 4.000 Einwohner |
| 1815 |
Eingliederung in
die preußische Provinz Westfalen; Dortmund wird Sitz des Westfälischen
Oberbergamtes |
1840 -
1849 |
Einführung bayerischer
Braumethoden, Bildung moderner Großbetriebe; die Hermannshütte
in Hörde nimmt als erstes Unternehmen der Schwerindustrie den
Betrieb auf; die Einwohnerzahl steigt kontinuierlich |
1847 /
1849 |
Anschluß Dortmunds
an die Köln-Mindener Eisenbahn und an die Bergisch-Märkische
Bahn; Einweihung des Bahnhofs; 10.515. Einwohner |
1850 -
1859 |
Gründungstaumel:
Hörder Bergwerks- und Hütten-AG (1852), Harpener Bergbau-AG
(1856); zahlreiche Zechen nehmen den Betrieb auf (einsetzender
Kohlebergbau); Entwicklung von der Agrar- zur Industriestadt
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1860 -
1869 |
Einrichtung einer
Handelskammer für den Kreis Dortmund; Gründung einer Ortsgruppe
des Lasalleanischen Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins (ADAV);
die Sozialdemokratie wird bis 1898 zur stärksten politischen
Gruppierung; 25.000 Einwohner |
1870 -
1879 |
"Gründerjahre";
Eisen- und Stahlwerks oHG Leopold Hoesch in Dortmund (1871);
Union AG für Eisen- und Stahlindustrie (1872); Gründung der
Dortmunder Actien-Brauerei (1872) und der Union-Brauerei (1873) |
| 1875 |
Dortmund wird kreisfreie
Stadt; 57.742 Einwohner |
| 1889 |
großer Bergarbeiterstreik
im Ruhrgebiet; allein in Dortmund streiken alle 19.000 Arbeiter
auf 32 Zechen; danach Gründung des "Alten Verbandes" in Dortmund,
einem frühen Vorläufer der IG Bergbau und Energie |
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1899 -
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