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"Sonnensegel"
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Einfamilienhaus
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Verwaltungsgebäude
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Hallenbad
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Fußgängerbrücke
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Einfamilienhaus
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Reihenhäuser
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Autohaus
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Expo-Dach
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In zwei Punkten waren sich Vertreter der deutschen
Forst- und Holzwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg einig: Erstens
mußten Bedeutung und Möglichkeiten des Baustoffes Holz
im öffentlichen Bewußtsein verstärkt werden. Zweitens
war dies nur mit einer intensiven, verbandsübergreifenden Presse-
und Informationsarbeit zu erreichen. Die gemeinsamen Überlegungen
mündeten schließlich in der Schaffung der Arbeitsgemeinschaft
Holz e.V. (Arge Holz).
Nach der Vereinsgründung am 20. Juli 1953 in Düsseldorf
begann sie satzungsgemäß damit, das "Ansehen des
Holzes als Schlüsselrohstoff zu mehren". Obwohl alle Beteiligten
Neuland betraten, sich die Suche nach kompetenten Fachleuten als
schwierig erwies und die finanziellen Mittel begrenzt waren, gelang
es der Arge Holz unter Führung des Vorsitzenden Dr. Arnim Lühdorf
und des Geschäftsführers Dr. Walther Wegelt zahlreiche
Aktivitäten zu entwickeln, die bis heute Bestandteil der Arbeit
geblieben sind: Die Arge Holz beteiligte sich an Messen, um Bauinteressenten
oder "Baulustige" wie sie damals genannt wurden, zu informieren.
Zu den Versuchen, möglichst eine breite Öffentlichkeit
zu erreichen, gehörte Anfang der 60er Jahre der mit viel Engagement
in die deutschen Kinos gebrachte Vorfilm "Liebe zum Holz".
Breitangelegte Anzeigenkampagnen, eine umfangreiche Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit und die Bereitstellung von Lehrmaterial
gehörten ebenfalls zu den Tätigkeitsfeldern. Feste Bestandteile
dieser kostenlosen Angebote waren Lehrbildreihen für Hochschulen
sowie unter dem Titel "Informationsdienst Holz" erscheinende
Schriftenreihen und Baudokumentationen für Baufachleute und
Bauinteressenten; ein Angebot, das bis heute kontinuierlich erarbeitet
wird. Darüber hinaus wurden und werden weitere wichtige Fachpublikationen
im hauseigenen Fachverlag Holz angeboten.
Zu einer wichtigen Säule der Informationstätigkeit wurde
ab 1960 die Beratung von Architekten, Bauingenieuren und Bauinteressenten
durch Baufachleute. Von anfänglich drei Mitarbeitern stieg
die Zahl bis heute auf vier überregionale Fachberater in der
Geschäftsstelle in Düsseldorf und zwölf regionale
Fachberater im gesamten Bundesgebiet. Für die informierende
und beratende Tätigkeit der Arge Holz wurde der jeweils aktuelle
Stand des Holzbaus in Deutschland dokumentiert. So entstand im Laufe
der Jahre ein umfangreicher Fundus an Bildern, Zeitschriftenbeiträgen
und anderen Publikationen (weitere Informationen unter bildarchiv@argeholz.de).
Außerdem hielt und hält die Arge Holz
Kontakt mit anderen europäischen Holzinformationsstellen und
arbeitet bei einzelnen Projekten mit ihnen zusammen.
Eines dieser Projekte ist die Datenbank TimberFot,
in der interessante Holzbauten aus derzeit acht Nationen zu recherchieren
sind.
Um die Möglichkeiten des Bauens mit Holz eindrucksvoll zu präsentieren
und den Beweis anzutreten, daß auch ungewöhnliche Konstruktionen
möglich sind, wurde die Arge Holz 1969 in Nordrhein-Westfalen
selbst als Bauherr aktiv. Auf der Bundesgartenschau in Dortmund
errichtete sie ein als "Sonnensegel" bezeichnetes Hängedach,
unter dem bis heute zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.
In den folgenden Jahren erprobten Architekten und Bauingenieure
immer häufiger die Möglichkeiten des Baustoffes Holz und
beschritten neue Wege. Besonders in den letzten 20 Jahren erfreute
sich Holz bei Bauherren wachsender Beliebtheit und gewann als nachwachsender
Rohstoff zunehmend an Bedeutung.
Bilder: Bildarchiv ARGE Holz
Text: Maria Wego
Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.
Rather Straße 49a
40476 Düsseldorf
Zur Arge Holz Homepage
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