|
1840
Deutschlands erste Eisenbahn mit Dampfkraft war die am 7. Dezember 1835 feierlich in Dienst gestellte Lokomotive "ADLER". Es begann eines der aufregendsten Kapitel in der spannenden Geschichte der Eisenbahn. Mit dem über 7m langen und 40 km/h schnellen "ADLER" war der erste Schritt zum Hochgeschwindigkeitszeitalter getan. 1836 wurde die Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft als AG konzessioniert. Die Form der Aktiengesellschaft war die einzige, die genügend Kapital für ein solches Projekt aufbringen konnte. Schon 1838 war das erste Teilstück der Strecke zwischen Düsseldorf und Erkrath fertiggestellt worden. 1840 wurde im Ruhrgebiet die erste Dampflokomotive mit dem Namen "Ruhr" gebaut, nachdem in England schon um 1816 dampfbetriebene Lokomotiven eingesetzt wurden. Im Revier übernahmen sie zunehmend die Rolle als Massentransportmittel für Kohle in den Schachtanlagen und verdrängten so die alten Pferdebahnen. Mitte der 40er Jahre setzte sich die Eisenbahn zunehmend auch als Mittel zur Personenbeförderung durch. Sehr frühzeitig (1843) wurde ein internationaler Schienenweg rechts des Rheins zwischen Oberhausen und Arnheim geschaffen. 1863 kam das linksrheinische Pendant zwischen Köln, Krefeld, Kleve und Nimwegen dazu. Die Köln-Mindener Eisenbahn verband das Industriegebiet mit der bedeutendsten westlichen Handelsmetropole ab 1847. Zur Jahrhundertwende hatte die Region eines der dichtesten Schienennetze der Welt.
Nach dem 1. Weltkrieg 1919 kaufte die Reichsregierung den Ländern ihre Bahnen für den Preis von 30 Milliarden Reichsmark ab - die "Reichsbahn" war geschaffen. siehe auch: Industrialisierung Literatur: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Copyright De-Media.de 2002, Letzte Aktualisierung 09.01.2002 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||