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Die
Ausstellung |
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3.Dezember 1982
Stahlkrise: Krupp schließt das Werk
"Rheinhausen"
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Ruhrgebietskonferenz zum Strukturwandel
mit Johannes Rau.
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Die Krupp Stahl AG gibt am 3.12.1982 die Schließung
ihres Walzwerkes in Duisburg-Rheinhausen bekannt. Mehrere Tausend Arbeiter
sollen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Krupp begründet die Entscheidung so: mit den Walzstählen aus
Rheinhausen sei die AG am subventionierten Markt nicht konkurrenzfähig.
Mitte der 70er Jahre hatte eine weltweite Stahlkrise eingesetzt. Es kam
zu Absatzschwierigkeiten, mehrere Werke in Deutschland mussten schließen.
Insgesamt waren in der Stahlbranche 200.000 Stellen bedroht. Noch mehr
waren es im Bergbau. In Duisburg-Rheinhausen besetzten am 10.12.1987 Krupp-Arbeiter
eine Brücke, protestieren gegen die Schließung ihres Werkes.
Rheinhausen wurde damit zum Synonym für "Stahlkrise" und
Nordrhein-Westfalen steckte mitten im Strukturwandel, denn die beiden
in der Vergangenheit wichtigsten Pfeiler der
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Demonstration
und Mahnwache gegen die geplante Schliessung der Henrichs-Hütte
in Hattingen, 19.2.1987.
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Wirtschaft, Kohle und Stahl waren nicht zukunftstauglich.
Am 14.8.1993 wurde das Stahlwerk Duisburg-Rheinhausen des Krupp-Hoesch-Konzerns
trotz des jahrelangen, zum Teil spektakulären Kampfes um den Erhalt
der Arbeitsplätze endgültig geschlossen. Die Rohstahlerzeugung
des 1992 aus der Fusion von Krupp und Hoesch hervorgegangenen Konzerns
konzentriert sich zukünftig auf die Standorte Dortmund und Duisburg-Huckingen.
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