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1965
Vom "Langen Eugen" zum Post-Tower
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Der "Lange-Eugen" neben dem Post-Tower.
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Der "Lange Eugen", einst eines der ersten Hochhäuser
in Bonn und gleichzeitig eins der Wahrzeichen der Stadt, wird nun in der
Größe von dem Post-Tower, dem größten Bürogebäude
von NRW, abgelöst. Dieser wird den Eugen (114 m) mit einer Höhe von 162,5
m deutlich überragen.
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Der "Lange-Eugen in Bonn.
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Der Lange Eugen wurde von 1965 bis 1969 von dem Architekten
Egon Eiermann gebaut. Den Namen hat das Gebäude von dem damaligen Bundestagspräsidenten
Eugen Gerstenmaier erworben. Schon aus der Ferne ist das 29 Stockwerke
große Bauwerk erkennbar. Bei klarer Sicht kann man von oben bis zum Kölner
Dom sehen. Das Restaurant im obersten Stock ist sonntags wieder geöffnet.
Nach dem Umzug der Regierung nach Berlin
wird das Gebäude noch von einigen UN-Institutionen genutzt.
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Der Post-Tower.
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Der Post-Tower, die zukünftige Firmenzentrale der Deutschen
Post AG, weist mit zwei zueinander versetzten Ellipsenhälften eine postmoderne
Form auf. Diese Konstruktion wurde von dem Architekten Helmut Jahn entworfen.
Dafür wurden 80.000 Kubikmeter Beton, 16.000 Kubikmeter Stahl und 90.000
qm Glas verwendet. Der Transparenz kommt eine hohe Bedeutung zu. Neue
technologische Errungenschaften und eine energiesparende Klimaanlage zeichnen
das neue Gebäude in Bonn aus. 2000 neue Arbeitsplätze entstehen durch
die Post und Bonn gewinnt als Zentrum eines weltweit agierenden Unternehmens
an Image hinzu.
Eine ablehnende Haltung gegenüber dem Post-Tower nehmen
die Bonner Bürger ein. Sie sehen das Landschaftsbild stark verschandelt.
Der Bonner Bürger Bund geht noch weiter und nennt ihn eine Bausünde.
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