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Die
Ausstellung |
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22. Dezember 1993
Hochwasser im Rheinland
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Besonders vom Hochwasser betroffen
war 1993 die Kölner Altstadt.
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22.Dezember 1993: Hochwasser in der Kölner Altstadt.
Der Rhein blieb mit 10.63m nur knapp unter der Höchstmarke von 10,69m
aus dem Jahre 1926. In Nordrhein-Westfalen sind Hochwasser nichts Unbekanntes.
Insbesondere die Rheinschiene im Großraum Bonn/Köln war im Dezember 1993
und im Januar 1995 stark von den Rhein-Überschwemmungen betroffen. Zuletzt
trat der Rhein im Februar 1997 über die Ufer. Aber auch andere Flüsse
wie die Ems, Lippe, Ruhr oder Weser bergen nicht zu unterschätzende Gefahren
von Hochwasser und großflächigen Überschwemmungen.
Wie entsteht Hochwasser?
Typisch für unser hiesiges Hochwasser ist, dass
es im Winter stattfindet. Es speist sich nämlich zu großen Teilen aus
abschmelzendem Schnee. Der wiederum liegt im Winter in großen Massen sowohl
in den Alpen, als auch auf den Mittelgebirgen, die den Rhein und seine
Nebenflüsse umgeben, z.B. Schwarzwald, Vogesen, Taunus und Hunsrück. Am
Ende des Winter wird es wärmer, die Niederschläge fallen wieder als Regen.
Zusätzlich beginnt auch der Schnee zu schmelzen: die Wassermengen addieren
sich. Menschliche Eingriffe in das Flußsystem "Rhein" führen zu Veränderungen
im Fließverhalten des Stroms. So treffen z.B. heute die Flutwellen von
Neckar und Rhein gleichzeitig ein, während sie noch vor 200 Jahren zwei
Tage auseinander lagen. Das liegt daran, dass der Oberrhein vor allem
im letzten Jahrhundert massiv begradigt worden ist. Dadurch wurde dieser
Abschnitt um 84 km kürzer. Also muß auch die von Süden her stammende Hochwasserwelle
heute weniger Wegstrecke zurück legen als früher, und trifft deshalb rund
zwei Tage früher an der Neckarmündung ein. Dieser und andere vergleichbare
Effekte haben die konkreten Folgen für einige, zum Teil auch dicht besiedelte
Regionen verschärft.
Hochwasserschutz
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Düsseldorf
während des Hochwassers 1993. Die Ansicht zeigt den überschwemmten
Hafen.
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Wenn man dem Rhein und seinen Nebenflüssen durch
Bebauung und Begradigung immer weniger Platz läßt, treten sie über die
Ufer, wenn sich ihre Wassermenge erhöht. Also greift man heute, etwas
bewußter als früher, wieder in das System ein, indem man Rückhaltebecken
schafft, Auen pflegt oder wiederherstellt und Deiche zurück verlagert.
Diese Aktivitäten aller Anrainerstaaten werden koordiniert in der "Internationalen
Kommission zum Schutz des Rheins". Besonders betroffene Städte wie Köln
haben eine Reihe solcher sogenannter "Retentionsmaßnahmen" in die Wege
geleitet. Und jede, mit Hochwasser erfahrene Gemeinde hat natürlich ihre
eigenen spezifischen Schutzmaßnahmen und Notfallpläne.
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Links
Im Internet gibt es mittlerweile eine Reihe
von Seiten, auf denen sich die aktuellen Wasserstände abrufen lassen. |
Hochwasser 1926
Rheinfluten
von 1784
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