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1. Januar 2002
Die DM geht - der Euro kommt !

 

Mit dem Jahreswechsel 2001/2002 wird für 12 der 15 Mitgliedsländer der EU die eigene Währung durch den Euro abgelöst. Zu den 12 Ländern gehören Belgien, Deutschland, Frankreich, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Bereits am 1. Januar 1999 wurde der Euro zur Währung erklärt. Seit dem ist der Euro eine feste Größe in der Finanzwelt.

Ab dem 1. Januar 2002 wird es in ganz Deutschland möglich sein mit Euro-Banknoten bzw. Münzen zu bezahlen. Ein historischer Moment für Deutschland, die stabile Währung DM wird durch den Euro ersetzt, als auch für Europa. Mit der gemeinsamen Währung wächst Europa weiter zusammen: Die Währungsunion macht Europa für die Bürger greifbarer. Ab März 2002 wird der Euro als alleiniges Zahlungsmittel in den beteiligten Ländern gelten und DM kann nur noch in den Landeszentralbanken getauscht werden.

 

Besonders die ältere Bevölkerung, die die Einführung der DM durch die Währungsreform im Jahre 1948 mitverfolgt haben, wissen um die hohe Stabilität der alten Währung und blicken dem Euro häufig skeptisch entgegen. Eurozweifel machen sich auch bei denen breit, die befürchten, dass durch die neue Währung die Preise steigen könnten. Die Umrechnung in Deutschland beträgt 1 Euro = 1,95583 Deutsche Mark. Viele sehen nun die Gefahr, dass sich durch Rundung Preise negativ für den Kunden auswirken könnten.

Sieben Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 EUR umfasst die neue Währung. Alle Scheine weisen verschiedene Sicherheitsmerkmale auf, um das Geld noch fälschungssicherer zu machen.Die Banknoten wechseln die Farbe und werden mit steigendem Wert größer.


Für Blinde und Sehbehinderte wurden zum besseren Erkennen der Geldscheine mehrere besondere Merkmale eingefügt.
Mit den Symbolen Fenster und Tor auf der Vorderseite und Brücken auf der Rückseite sollen Offenheit und Zusammenarbeit in Europa verdeutlicht werden.




Die neuen Münzen haben für ganz Europa eine einheitliche Vorderseite; die Rückseite dagegen wurde national individuell gestaltet. Die deutschen Münzen zeigen den Bundesadlers, das Brandenburger Tor und den Eichenzweig.

Typische deutsche Sprüche wie: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert" oder "Glückspfennig" gehören nun der Vergangenheit an.

"Da macht der Italienurlaub ja überhaupt keinen Spaß mehr, wenn man nicht täglich beobachten kann, wie der Cappuccino wieder 50 Pfennig billiger geworden ist."
Harald Schmidt, Entertainer

Das Euro-Zeichen


Quelle:

www.bundesbank.de/euro
www.euro.ecb.int

     
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