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Kurt Freiherr von Schröder
Bankier, Unterstützer der NSDAP.

Geboren am 24.11.1889 in Hamburg, verstorben am 04.11.1966 in Hamburg.

Als Sohn eines Bankiers begann er ein Jurastudium. 1909 brach er dieses ab und wurde Soldat. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Hauptmann teil. Von 1921-1945 war er Mitinhaber des Kölner Bankhauses J.H. Stein. Neben der Präsidentschaft der Industrie- und Handelskammer Köln, hatte er auch verschiedene andere Aufsichtsratposten inne, u.a. bei dem Unternehmen Mitropa AG.

Ab 1928 wurde er politisch aktiv. Er trat der Deutschen Volkspartei bei und setzte sich ab 1932 für die Kanzlerschaft Hitlers ein. Am 04.01.1933 arrangierte er ein Treffen zwischen Hitler und von Papen in seinem Haus. Im Februar 1933 trat er der NSDAP bei und spendete der Partei im Laufe der Zeit Beiträge in Millionenhöhe.
1934 leitete er die Fachgruppe Privatbanken in der Reichsgruppe Banken.
Am 13.09.1936 trat er in die SS ein und wurde Brigadeführer. Auch im "Freundeskreis der Reichsführer SS" war er Mitglied. Ab Mai 1942 übernahm er das Präsidentschaftsamt der Gauwirtschaftskammer Köln-Aachen.

Nach Kriegsende wurde er in einem französischen Gefangenenlager gefunden und am 12.11.1947 von einem Bielefelder Spruchgericht zu 3 Monaten Haft verurteilt.
1948 wurde in einem Berufungsverfahren ein Bußgeld von 500.000 Reichsmark erhoben. Nach der Währungsreform im selben Jahr reduzierte sich der Betrag auf einen Bruchteil der ursprünglichen Summe. Nach seiner Haft lebte er lange Zeit zurückgezogen.
Männer wie er haben durch ihre (finanzielle) Unterstützung dazu beigetragen, daß die NSDAP an Einfluß und Macht gewinnen konnte.


     
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