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Gerhard Schröder Geboren am 07.04.1944 in Mossenberg (Kreis Detmold). Als 1993 Björn Engholm wegen der Kieler Affäre als Parteichef zurücktrat, bewarb sich Gerhard Schröder um die Nachfolge, aber verlor in einer Mitgliederbefragung gegen Rudolf Scharping. Im August 1995 wurde er sogar von Scharping als wirtschaftlicher Sprecher der SPD entmachtet. 1998 startete er einen neuen Versuch. Nur als Kanzler wollte er nach Bonn zurückkehren. Im März 1998 wurde er dann mit 38 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen zum Kanzlerkandidaten der SPD nominiert. Bei der 14. Deutschen Bundestagswahl gewann die SPD
mit 40,9 % gegen die CDU mit 35,1 %. Am 27.10.1998 wurde Gerhard Schröder
zum siebten Bundeskanzler seit 1949 gewählt. Er ist der dritte Sozialdemokrat
in diesem Amt. Das Motto der neuen Regierung lautet: Aufbruch und Erneuerung
- Deutschlands Weg in das 21. Jahrhundert.
Die nächste Bundestagswahl 2002 entwickelte sich
für Gerhard Schröder zu einer wahren Zitterpartie und einem
Kopf-an-Kopf-Rennen mit der CDU. Erstmalig fand auch im Vorfeld ein "Kanzlerduell"
zwischen Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber statt:
im Wahlkampf herrschen nun amerikanische Verhältnisse. Insgesamt
bekam die SPD nur 6027 Stimmen mehr als die CDU. Zu den nun beherrschenden
Themen und den größten Problematiken der Bundesregierung gehören
der Irak-Konflikt und der damit isolierten Rolle Deutschlands in der Außenpolitik
und in der Innenpolitik die schlechte Arbeitsmarktsituation. |
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