|
Helmut Kohl Geboren am 03.04.1930 in Ludwigshafen. 1963 wurde er zum Vorsitzenden der CDU-Fraktion in Mainz und schon ein Jahr später in den Vorstand der Bundespartei gewählt. Er löste Rainer Barzel 1973 als Parteivorsitzenden in Bonn ab. Für die Bundestagswahlen 1976 wurde Helmut Kohl zum ersten Mal als Kanzlerkandidat vorgeschlagen. Die Wahl ging verloren. Helmut Kohl gab sein Amt in Rheinland-Pfalz ab und ging als Fraktionsführer nach Bonn. Große parteiliche Konfrontationen um die Führungsrolle gab es mit Franz Josef Strauß (CSU). 1976 kündigte die CSU die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU. Strauß wurde statt Kohl Kanzlerkandidat bei der Wahl 1980. Kohl blieb weiterhin Fraktionsvorsitzender und wurde 1982, nach dem konstruktiven Mißtrauensvotum gegen Schmidt, der sechste Bundeskanzler. Trotz vieler wirtschaftlicher Mißerfolge gewann er die Bundestagswahlen 1987. Außenpolitisch baute er die deutsch-französischen Beziehungen aus und verfolgte eine deutliche Europapolitik. Ab 1989, nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes,
nutzte er die Chance zur deutschen Einheit. Die schwarz- gelbe Koalition
gewann die ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990. Sein Versprechen, die Einheit
ohne Probleme finanzieren zu können, konnte nicht eingehalten werden.
Außenpolitisch setzte er Beteiligung der Bundeswehr an militärischen
UNO-Einsätzen durch. Die Wahlen 1994 konnte er noch für sich
gewinnen, verlor jedoch 1998 gegen Gerhard
Schröder sein Amt als Bundeskanzler. Auch sein Amt als Fraktionsvorsitzender
gab er ab. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Copyright De-Media.de 2002, Letzte Aktualisierung 10.02.2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||