Die
Ausstellung
 
Home
Führung
Chronik
Konzept
Köpfe
Regionen
Suchen
Feedback
E-Vote
Umfrage

  Epochen
der Zeitreise
  Gesamtindex
  NRW
  Nationalsozialismus
  Weimar
  Wilhelminische Zeit
  Gründerjahre
  Industrialisierung
  Preußenzeit
  Franzosenzeit
  Absolutismus
  Reformation
  Mittelalter
  Vorzeit
  Hilfe
 

Helmut Kohl
Bundeskanzler von 1982-1998.

Geboren am 03.04.1930 in Ludwigshafen.

Helmut Kohl studierte nach seinem Abitur von 1950-56 Geschichte, Rechts- und Staatswissenschaft in Frankfurt und Heidelberg. Seine Promotionsarbeit 1958 lautete "Wiedererstehen der Parteien nach dem Zusammenbruch". Schon mit 17 Jahren machte er sich einen Namen in der "Jungen Union" und gehörte zu den Gründungsmitgliedern in Ludwigshafen. Seine Laufbahn als Abgeordneter begann er 1959 im Landtag von Rheinland- Pfalz, wo er 1969 das Amt des Ministerpräsidenten übernahm.

1963 wurde er zum Vorsitzenden der CDU-Fraktion in Mainz und schon ein Jahr später in den Vorstand der Bundespartei gewählt. Er löste Rainer Barzel 1973 als Parteivorsitzenden in Bonn ab. Für die Bundestagswahlen 1976 wurde Helmut Kohl zum ersten Mal als Kanzlerkandidat vorgeschlagen. Die Wahl ging verloren.

Helmut Kohl gab sein Amt in Rheinland-Pfalz ab und ging als Fraktionsführer nach Bonn. Große parteiliche Konfrontationen um die Führungsrolle gab es mit Franz Josef Strauß (CSU). 1976 kündigte die CSU die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU. Strauß wurde statt Kohl Kanzlerkandidat bei der Wahl 1980. Kohl blieb weiterhin Fraktionsvorsitzender und wurde 1982, nach dem konstruktiven Mißtrauensvotum gegen Schmidt, der sechste Bundeskanzler.

Trotz vieler wirtschaftlicher Mißerfolge gewann er die Bundestagswahlen 1987. Außenpolitisch baute er die deutsch-französischen Beziehungen aus und verfolgte eine deutliche Europapolitik.

Ab 1989, nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes, nutzte er die Chance zur deutschen Einheit. Die schwarz- gelbe Koalition gewann die ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990. Sein Versprechen, die Einheit ohne Probleme finanzieren zu können, konnte nicht eingehalten werden. Außenpolitisch setzte er Beteiligung der Bundeswehr an militärischen UNO-Einsätzen durch. Die Wahlen 1994 konnte er noch für sich gewinnen, verlor jedoch 1998 gegen Gerhard Schröder sein Amt als Bundeskanzler. Auch sein Amt als Fraktionsvorsitzender gab er ab.

Helmut Kohl gilt als der Vorreiter der europäischen Einheit bzw. als Kanzler der deutschen Einheit. Seine obersten Prioritäten galten den europäischen Beziehungen.

     
[Impressum]
  Copyright De-Media.de 2002, Letzte Aktualisierung 10.02.2003