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Dwight David Eisenhower
Präsident der USA von 1952-1961.

Geboren am 14.10.1890 in Denison (Texas), verstorben am 28.03.1969 in Washington.

Nach seiner Ausbildung in der Militärakademie West Point, schloß er seine Lehrzeit als Leutnant ab. Im Ersten Weltkrieg war er Ausbilder und Bataillonskommandeur. Ab 1927 arbeitete er für das amerikanische Kriegsministerium. Von 1933-39 baute er mit General MacArthur eine Armeeeinheit auf den Philippinen auf.

In rascher Folge wurde Eisenhower während des Zweiten Weltkrieges Stabschef der 3. Division, des 9. Armeekorps sowie der 3. Armee und schließlich Chef der Operationsabteilung des Generalstabes. Nach dem Überfall auf Pearl Harbour und dem Kriegseintritt der USA 1941 übernahm Eisenhower als Fernostexperte 1942 den Vorsitz des Washingtoner Kriegsplanungsdepartments. Im Juni 1942 erhielt er den Oberbefehl über alle US-Streitkräfte in Europa und ging nach London, von wo aus er die amerikanischen Streitkräfte für den Krieg in Afrika und Europa organisierte. 1944 bereitete er die alliierte Landung in der Normandie vor. Unter Eisenhowers Führung spielte sich der weitere Feldzug in Europa ab. Dabei zeichnete er sich besonders als ausgezeichneter Koordinator aus, der das Zusammenspiel oft ehrgeiziger Kommandeure und verschieden ausgebildeter und ausgerüsteter Einheiten möglich machte. Ende 1944 wurde er zum General ernannt. Im Hauptquartier General Eisenhowers in Reims wurde die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte unterzeichnet. Danach führte Eisenhower den Oberbefehl über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und übernahm das Amt des Militärgouverneurs in der amerikanischen Besatzungszone. Als Militärgouverneur ordnete er die strikte Durchführung der Entmilitarisierung und Entnazifizierung an.

Der NATO-Rat in Brüssel berief Eisenhower 1950 zum Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa. In Paris richtete er das NATO-Hauptquartier ein und leitete die erste Aufbauphase bis 1952.

Danach gab er sein Amt auf, um sich ganz dem Wahlkampf um die amerikanischen Präsidentschaftswahlen zu widmen. Am 04.11.1952 wurde er zum Präsidenten der USA gewählt. Außenpolitisch konnte er Erfolge verzeichnen, u.a. das Ende des Koreakrieges 1953 und die Beilegung der Suez-Krise 1956. 1956 wurde er wiedergewählt und formulierte die Eisenhower-Doktrin, die wirtschaftliche und militärische Hilfe für Oststaaten, die sich gegen den Kommunismus wehrten, vorsah.

Ein Gespräch mit Chruschtschow über eine Annäherung zwischen den USA und der UDSSR schlug nach dem Scheitern der geplanten Gipfelkonferenz der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges am 16./17. Mai in Paris fehl. Damit scheiterten Eisenhowers Ambitionen als Friedensbringer aus dem Amt zu scheiden. 1961 gab er sein Amt an J. F. Kennedy ab.

     
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