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Wolfgang Clement
Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.

Geboren am 07.07.1940 in Bochum.

1960 begann Clement in Münster Rechtswissenschaften zu studieren. 1965 macht er sein erstes Staatsexamen. Bereits während seinem Studium arbeitete Clement journalistisch bei der Westfälischen Rundschau. 1967 ging er nach Marburg. Dort war er an einem Institut für Prozeßrecht als wissenschaftlicher Assistent beschäftigt. Ein Jahr später kehrte er zurück und begann wieder als Redakteur bei der westfälischen Rundschau zu arbeiten, wo er bis zum stellvertretenden Chefredakteur aufstieg.

Ab 1981 wechselte er zur Politik: Er wurde zum Sprecher des SPD-Parteivorstandes nach Bonn berufen. Im Jahr 1986 kam es im Zusammenhang mit der Wahlkampfstrategie für die Kanzlerkandidatur von Johannes Rau zu Konflikten.
Im November 1986 legte Clement sein Amt nieder und kehrte zum Journalismus zurück. Er verließ Nordrhein-Westfalen und leitete zwei Jahre als Chefredakteur die Hamburger Morgenpost.

1989 bot ihm Rau an, als Chef der Staatskanzlei tätig zu sein. Clement sagte zu und kam zurück nach NRW. Von nun an übernahm er die verschiedensten politische Ämter. 1990 wurde er Minister für besondere Aufgaben, ab Oktober 1993 wurde er Mitglied des Landtages und ab 1995 leitete er das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr von NRW.

Den Höhepunkt seiner Karriere markierte die Nachfolge von Johannes Rau im Amt des Ministerpräsidenten am 27.05.1998. Zusammen mit den Grünen führte er die Koalition fort und versuchte NRW zu einer ökonomischen, als auch ökologischen fortschrittlichen Region zu entwickeln. Der Strukturwandel von einer traditionellen Industrieregion zu einer der modernsten Industriegesellschaften Westeuropas soll in NRW stattfinden. Neben der Modernisierung der Landesverwaltung hat sich Wolfgang Clement die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen zur Aufgabe gemacht.

Nach der Bundestgaswahl 2002 wurde Wolfgang Clement zum neuen "Superminister" für das Wirtschafts- und Arbeitsressort in Berlin zu ernannt.

     
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