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Leonid Breschnew
Ab 1964 Staatsoberhaupt der UdSSR.

Geboren am 19.12.1906 in der Ukraine und verstorben am 10.11.1982 in Moskau.

1938 wurde Breschnew KP-Abteilungsleiter und lernte Chruschtschow kennen, der ihn förderte und ihn 1945 mit dem Wiederaufbau in der Ukraine beauftragte. 1957 stieg Breschnew ins Politbüro auf und übernahm wichtige Parteiämter.

Ab 1964 bestimmte er dann die Politik der UdSSR. 1968 verfaßte er die sogenannte Breschnew-Doktrin, die für die anderen Ostblockstaaten nur eine begrenzte Souveränität vorsah. Ende der 60er Jahre versuchte er eine Begrenzung des Wettrüstens und eine Annäherung an den Westen zu erreichen. Es wurde 1968 ein Atomwaffensperrvertrag beschlossen.

Auch 1977 übernahm er wieder das Amt des Staatsoberhaupts, doch gewannen die Militärs durch seine schlechte gesundheitliche Verfassung an Einfluß. Die Ost-West-Beziehungen erstarrten wieder und die UdSSR steckten erneut viele Gelder in die Rüstung. Ab den 80er Jahren galt Breschnew nur noch als "politische Marionette".

Zu seinen besonderen Leistungen zählen die Versuche der Abrüstung und die Westannäherung.

     
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