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Robert Schumann Im 19. Jahrhundert war die Universitätsstadt Bonn
Mittelpunkt der Wissenschaft und von verschiedenen musikalischen und künstlerischen
Aktivitäten. Zu den großen der geistigen Elite zählten
neben Beethoven, der in Bonn geboren wurde, auch Arndt, Argelander, Dahlmann,
Niebuhr, Charlotte und Ernst von Schiller, Wesendonck, die Gebrüder
Boisserée und Clara und Robert Schumann.
1850 zog Robert Schumann mit seiner Familie nach
Düsseldorf und war dort als städtischer Musikdirektor tätig.
Nach einem Besuch in Bonn 1851 waren die Schumanns von den landschaftlichen
Reizen der Stadt begeistert und verbrachten 1852 mehrere Wochen zur Erholung
in Bonn-Godesberg. Bis 1854 verschlechterte sich der Gemüts- und
Seelenzustand von Robert Schumann und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch
im Rhein bei Düsseldorf wurde er mit seinem Einverständnis in
eine private Heil- und Pflegeanstalt in Bonn-Endenich eingewiesen. Das
Gebäude ist das heutige Schumann-Haus, dass die Stadt Bonn mit Hilfe
des "Vereins Schumannhaus" 1984 erworben hatte. Bis zu seinem
Tode am 29. Juni 1856 blieb Schumann in Bonn, wo er auch beerdigt wurde. Ina Schaefer
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