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1851
Die Königsallee in Düsseldorf

 
Stadtgraben des Kö-Boulevards.
 

Die Düsseldorfer Königsallee, besser bekannt als "Kö" wird 150 Jahre alt. Den Namen erhielt der Prachtboulevard zu Ehren von dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., der 1848 hier mit Pferdeäpfeln beworfen wurde. Diese Demütigung versuchte man mit der Umbenennung der Kastanienstrasse zur Königsallee wieder gut zu machen.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die alte Stadtbefestigung abgerissen und neue, breite Straßen wurden gebaut, die eine neue Begrenzung der Stadt darstellen sollten. 1804 säumten Bäume die Straßen und die Stadtgräben waren mit Wasser gefüllt. Damals lebten 16.000 Menschen in Düsseldorf. Zunächst wurde die Strasse, als "Allee außerhalb der Stadt" bezeichnet. Nachdem die Stadt sich vergrößerte wurde die Kastanienstraße auch in den Stadtkern integriert. Rasch vergrößerte sich die Anzahl der Einwohner. 1882 wurde die 100.000 Marke überschritten. Damit gehörte Düsseldorf zu den Großstädten.

 
Die berühmte Einkaufsmeile.

1907 wurde das berühmte Kaufhaus Tietz eröffnet, 1967 das Kö-Center, 1986 die Kö-Galerie und die Schadow-Arkaden 1994. Im selben Jahr wurde die Kö unter Denkmalschutz gestellt. Die Begründung lautete:

"Die Unterschutzstellung ist aus kunsthistorischen, städtebaulichen und stadtgeschichtlichen Gründen von öffentlichen Interesse, weil sie das Kernstück der von Weyhe um die alte Stadt geschaffenen Anlagen darstellt, welche Düsseldorf den Ruf einer Gartenstadt eintrugen. Die ungewöhnlich reiche Ausstattung mit Skulpturen, dekorativen Brücken und Lampen sowie die architektonischen Fassungen der Kopfbereiche weisen auf den zentralen städtebaulichen und kulturellen Stellenwert dieses Stadtraumes hin."


Die gesamte Allee misst von Nord nach Süd etwa einen Kilometer und verbindet den Hofgarten mit der Friedrichstraße. Etwa 120 Bäume säumen den Boulevard.

 

Ina Schaefer



 

     
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