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26. September 1876
Der gebürtige Hesse gründete am 26. September
1876 mit zwei weiteren Geschäftspartnern eine "Universalwaschmittelfabrik"
in Aachen. Zwei Jahre darauf wurde der Standort von Aachen nach Düsseldorf
verlegt. Nach mehreren Umzügen innerhalb Düsseldorfs erwarb
Fritz Henkel im Jahr 1899 ein 50.000 qm großes Areal in Düsseldorf-Holthausen
für 98.808 Mark. Dort baute er den Henkel-Betrieb auf.
Das Unternehmen vergrößerte sich rasch.
Begünstigten wirkte sich die gute infrastrukturelle Lage aus: der
Rheinhafen in Reisholz und ein Bahnanschluss wurde im Dezember 1899 festgelegt.
Die erste Lokomotive fuhr 1911.
Zu den ersten Produkten gehörte das Waschmittel
Bleich-Soda. Im Jahre 1878 wurde Bleich-Soda für 10 Pfennig in 500
g Paketen verkauft.
Heute gilt Persil als ein selbstverständlicher Begriff für Waschmittel und steht sogar im Duden. Nach dem geringen Wirtschaftswachstum 2001 in Deutschland muss auch Henkel Stellen streichen. Das Schwerpunkt wird in den Vereinigten Staaten, China und einigen europäischen Ländern liegen. Von den derzeit 60.400 Stellen werden 2500-3000 Arbeitsplätze von den Einsparungen betroffen sein. Der Stammsitz Düsseldorf-Holthausen wird davon nicht tangiert sein, dort gilt die Produktion als "optimiert". |
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