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Ab 1958 begann in Nordrhein-Westfalen die
Kohlekrise. Die Abbaubedingungen hatten sich erschwert, das
Lohnniveau in Deutschland war zu hoch und ausländische Kohle war
günstiger zu importieren. Zölle auf Öl wurden ab Mitte der 50er
Jahre abgebaut und die Preise für Öl fielen drastisch. Deutsche
Kohle war nun international nicht mehr konkurrenzfähig.
Das Zechensterben setze langsam ein, bis
1968 wurden 78 Schachtanlagen geschlossen, die Beschäftigtenzahlen
gingen von über 600.000 auf unter 300.000 zurück.
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