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Die ersten Streikerfahrungen sammelten die Bergarbeiter
im Revier ab 1872.
Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter hatte sich
trotz Gewinne für die Zechenbesitzer verschlechtert. Die sozialen
Spannungen, die Schichtverlängerungen und die niedrigen Löhne
führten zur ersten großen Streikbewegung, die ihren Höhepunkt
1889 hatte. Ein Beschwerdebrief an den Kaiser Wilhelm I. erzielte
nicht die erhoffte Wirkung. Die Regierung fühlte sich nicht
zuständig. Daraufhin legten etwa 90% der Bergarbeiter spontan
ihre Arbeit nieder.
Nur geringe Erfolge wurden verzeichnet,
aber es wurde die Grundlage für die gewerkschaftliche Entwicklung
gelegt. Erst 1905 wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen und die
Arbeitszeiten auf 8,5 Stunden verkürzt.
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