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Überblick Wirtschaftsgeschichte

Krupp macht das Ruhrgebiet weltweit bekannt.

Schon kurze Zeit nach der Gründung im Jahr 1811 begann der Aufstieg der Kruppwerke. Mit der Erfindung des nahtlosen Radreifens für Eisenbahnräder gelang Krupp der internationale Durchbruch.

Kaum ein anderes Unternehmen ist so eng mit der deutschen Geschichte verknüpft: neben der Assoziation "Hart wie Krupp-Stahl", auch der fragliche Ruhm von Essen als Waffenschmiede des Reiches während der NS-Zeit.


Die ersten Streikerfahrungen sammelten die Bergarbeiter im Revier ab 1872.

Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter hatte sich trotz Gewinne für die Zechenbesitzer verschlechtert. Die sozialen Spannungen, die Schichtverlängerungen und die niedrigen Löhne führten zur ersten großen Streikbewegung, die ihren Höhepunkt 1889 hatte. Ein Beschwerdebrief an den Kaiser Wilhelm I. erzielte nicht die erhoffte Wirkung. Die Regierung fühlte sich nicht zuständig. Daraufhin legten etwa 90% der Bergarbeiter spontan ihre Arbeit nieder.

Nur geringe Erfolge wurden verzeichnet, aber es wurde die Grundlage für die gewerkschaftliche Entwicklung gelegt. Erst 1905 wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen und die Arbeitszeiten auf 8,5 Stunden verkürzt.

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde mit der Remilitarisierung begonnen. Das Ruhrgebiet entwickelte sich zur "Waffenschmiede des Reiches".

Mussolinis Staatsbesuch in Deutschland am 25.9.1937 nutze Hitler zur Demonstration der Rüstungsstärke des Ruhrgebietes. Zusammen besuchten sie am 27.9. die Krupp-Werke in Essen. Die beiden faschistischen Staaten schlossen sich 1939 zum Stahlpakt zusammen, ein militärisch-wirtschaftliches Bündnis.

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