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NRW-Geschichte der Kleinen

Für die Fabrik- und Textilarbeit wurden gerne von den Unternehmen Frauen und Kinder als billige Arbeitskräfte herangezogen. Ihnen wurde nur ein Bruchteil der Löhne der Männer bezahlt. Für die Familie bedeutet jedoch der Lohn der Frau und Kinder einen wichtigen finanziellen Beitrag, die oft auf einen Zuverdienst angewiesen waren.

Erst mit dem preußischen Kinderschutzgesetz von 1859 die Kinderarbeit wurde ein Mindestalter von neun Jahren und die Arbeitszeit auf zehn Stunden festgelegt.




Ende des 19. Jahrhunderts, um 1890, setzte sich die Tradition des Weihnachtsbaumes im Revier durch. Der Brauch wurde von Einwanderen aus Schlesien und Süddeutschland eingeführt. Zunächst konnten sich u.a. nur Beamte, Angestellte und Kaufleute einen Baum leisten. In Schulen und Kirchen wurden Tannenbäume aufgestellt und von Wirtsleuten wurden sie als Werbemittel eingesetzt.

Mit dem Baum veränderte sich auch allgemein das Weihnachtsfest. Die Bescherung der Kinder wurde auf den Heiligen Abend verlegt. Eine Rückbesinnung auf die Familie fand statt. Die modere Art Weihnachten zu feien wurde maßgeblich durch den Weihnachtsbaum geprägt.

 

 

Um die Kinder vor den Kriegsgeschehen zu schützen starteten ab September 1940 die ersten Kinderlandverschickungen (KLV): die bisher größte Binnenwanderung der Geschichte. Hitler selbst ordnete die "Landverschickung" von Kindern und Jugendlichen am 27. September 1940 an.

Am stärksten war das Ruhrgebiet betroffen, dass als Waffenschmiede des Reiches massiv von den Alliierten bombardiert wurde. 1943 waren allein aus dem Gau Westfalen mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche unterwegs.

Die Meinungen über KLV gehen heute weit auseinander, einige haben die Zeit positiv in Erinnerung, andere verbinden sie mit einer Zeit ohne Liebe und Zuwendung.

Mit den "Lach- und Sachgeschichten" begann das erste Unterhaltungsprogramm für Kinder 1971. Kurze Beiträge, Bildergeschichten und Zeichentrickfilme erklären den Alltag. Von Anfang an war die Maus dabei. Durch die populäre Symbolfigur wurde ein Jahr später auch die Sendung in "Die Sendung mit der Maus" umbenannt. 1975 folgte ihr der kleine blaue Elefant. Und heute begleiten die Maus viele verschiedene Figuren: Der kleine Eisbär, Käpt´n Blaubär und viele andere.

Wurden zu Beginn noch die Nachteile des "Kinderfernsehn" diskutiert, so gehört heute die Maussendung zu den pädagogisch wertvollsten auf dem Markt.

 

 

     
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