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1794 - 1813
Die Säkularisation auf dem linken Rheinufer
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Die Europäische Landkarte während
Napoleons Herrschaft.
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Säkularisation
Säkularisation bedeutet Verweltlichung und bezeichnet die Aufhebung geistlicher
Staaten und Territorien einerseits und die Einziehung und Enteignung geistlichen
Besitzes durch die weltliche Staatsgewalt andererseits. Der erstgenannte
Vorgang wird als Herrschafts- der zweite als Vermögenssäkularisation bezeichnet.
Neben dem Begriff der Säkularisation besteht der der Säkularisierung.
Dieser ist ein wenig weitergefasst. Es bietet sich also an, im allgemeinen
Zusammenhang den der Säkularisierung und speziell für die Zeit der Französischen
Revolution und Napoleons den der Säkularisation zu verwenden, um die unvergleichlich
tiefgreifenden Umstände dieser Epoche zu kennzeichnen.
Dotation
Dotationen sind finanzielle Ausstattungen für bestimmte Personen oder
Einrichtungen. Diese Ausstattungen bestanden in der Zeit Napoleons etwa
für die Ehrenlegion, verdiente Persönlichkeiten, wie den Fürsten von Wagram,
oder auch das Pariser Waisenhaus sowie Einrichtungen für Soldaten und
Veteranen. Dabei haben die bedachten Einrichtungen und Personen lediglich
das Nutzungsrecht an den Dotationsgütern oder deren Einkünften, während
das Eigentumsrecht beim Staat blieb.
Domäne
Eine Domäne ist im Besitz des Staates befindliches Gut. Darunter zählen
heute noch zahlreiche Forsten oder auch Weinbaubetriebe. In der Zeit der
Säkularisation bestanden die Domänen im Rheinland aus den enteigneten
und eingezogenen Gütern der Geistlichkeit, der aufgehobenen und feindlichen
Staaten und der Flüchtlinge. Dabei fasste in dieser Zeit die Ordentliche
Krondomäne die Besitzungen des Staates zusammen, während die Außerordentliche
Krondomäne diejenigen umfasste, über die Kaiser Napoleon I. allein und
uneingeschränkt verfügen konnte.
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