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1806
Der Rheinbund
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Die Europäische Landkarte während
Napoleons Herrschaft.
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Staatenbund
Ein Staatenbund ist ein mehr oder weniger enger Zusammenschluss von souveränen
Einzelstaaten, wie es die Europäische Union derzeit ist. Im Gegensatz
dazu steht der bundesstaatliche Verband, in dem die einzelnen Länder wesentliche
Souveränitätsrechte an eine gemeinsame Zentralinstanz abgetreten haben.
Ein Beispiel für einen Bundesstaat ist die Bundesrepublik.
Souveränität
Souveränität ist die vollkommene Handlungsfreiheit eines Staates. Alle
wesentlichen Herrschaftsrechte sind dem souveränen Staat grundsätzlich
verfügbar. Das sind unter anderem die freie Entscheidung über die Außenpolitik
sowie über Krieg und Frieden. Im Rahmen von Bündnissen können einzelne
Rechte auf die Dauer des Bündnisses eingeschränkt werden. Der Herrscher
eines Landes ist dann souverän, wenn er auch die inneren Angelegenheiten
aus eigener Machtvollkommenheit entscheiden kann. Dem entgegen standen
die Stände, die vor allem über das Steuerbewilligungsrecht Druck auf den
Landesherrn ausüben konnten. Sie mussten folglich zur Erlangung einer
souveränen Stellung des Herrschers ausgeschaltet werden.
Reichsdeputationshauptschluss
Der Reichsdeputationshauptschluss verfügte 1803 die Säkularisation der
geistlichen Territorien mit Ausnahme des nach Regensburg verlegten Erzbistums
Mainz sowie die Mediatisierung zahlreicher kleinerer weltlicher Herrschaften.
Mit dem Verschwinden dieser reichsunmittelbaren Stände verlor der Kaiser
seine Machtgrundlage im Reich. Mediatisierung Die Mediatisierung bezeichnet
die Beseitigung einer eigenständigen Herrschaft dadurch, dass deren Herrschaftsrechte
und Territorium auf einen anderen Staat übergehen. Dieser Vorgang ist
dem der (Herrschafts-)Säkularisation vergleichbar.
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